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Beim Kromfohrländer werden einige Krankheiten beobachtet, die bei allen anderen Hunderassen und deren Mischlingen auch auftreten können. Der Rassezuchtverein bemüht sich durch regelmäßige Gesundheitskontrollen und gezielte Verpaarungen dem entgegen zu wirken. 


Epilepsie :

Die Epilepsie ist eine Anfallserkankung. Man unterscheidet die angeborene (primäre) Epilepsie von der junge Hunde betroffen sind und die erworbene (sekundäre) Epilepsie. Sie betrifft ältere Tiere.
Bei der sekundären Epilepsie werden die Anfälle durch eine Grunderkrankung ( Herz-Kreislauferkrankung, hormonelle Störung, Schilddrüsenunterfunktion usw.) verursacht. 

Die Dauer, Schwere und Häufigkeit der Anfälle variieren von Fall zu Fall. Die Hunde sind während des Anfalls nicht ansprechbar, liegen meist mit zuckenden Gliedmaßen auf der Seite und speicheln häufig. Ein betroffener Hund muß gründlich untersucht werden und die Therapie eingeleitet werden.


Autoimmunerkrankungen :

Bei einer Autoimmunerkrankung werden vom Immunsystem Antikörper gegen körpereigene Zellen gebildet. Es können einzelne Organe (Haut, Gelenke, blutbildendes System, innere Organe) oder der gesamte Körper betroffen sein.

Bei der Hautform beobachtet man meist entzündliche Prozesse am Nasenspiegel und - rücken. Die Augenlider, Ohrränder und die Rute können ebenfalls betroffen sein. 
Zu Lahmheiten führt die Gelenkform. Hier kommt es zu einer schmerzhafte Schwellung eines oder mehrere Gelenke. Ist das blutbildende System befallen, kommt es zur autoimmunhämloytischen Anämie, d.h. die roten Blutkörperchen werden zersört. Diese Form schreitet häufig schnell voran und endet tödlich.

Die Diagnose wird durch Blutuntersuchungen und Probeentnahmen der betroffenen Organe, z.B. einer Hautbiopsie gestellt.
Autoimmunerkrankungen sind nicht heilbar, aber in manchen Fällen gut therapierbar. 


Heriditärer Katarakt :

Der Katarakt (Grauer Star) ist eine Linsentrübung. Auch beim Hund gehört diese Erkrankung zum normalen Alterungsprozeß. Die Trübung schreitet in der Regel langsam fort und die Tiere kommen problemlos zurecht.
Aber auch Erkrankungen wie Diabetis mellitus können einen Katarakt auslösen. Dann ist der Krankheitsverlauf häufig schneller. Der erkrankte Hund kann Schwierigkeiten bei der Orientierung haben. Mein erster Hund war Diabetiker. Er erblindete schnell und kam in ungewohnter Umgebung kaum zurecht. Zu Hause bemerkte man die Behinderung überhaupt nicht.

Der heriditäre Katarakt ist angeboren. Er kann schon im Welpenalter vorhanden sein oder auch erst nach einigen Jahren auftreten. Manchmal ist nur ein Auge betroffen. Der Verlauf sollte regelmäßig von einem auf Augenheilkunde spezialisierten Tierarzt kontrolliert werden.


Digitale Hyperkeratose :

Bei der digitalen Hyperkeratose kommt es zur übermäßigen Verhornung der Pfotenballen. Die Hornhaut ist dick, spröde und rissig. Es treten Hornwülste an den Ballenrändern auf. Häufig leiden die betroffenen Hund auch an abnormen Krallenwachstum. 
Bei solchen Hunden müssen die Ballen und Krallen regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Die Krallen gekürzt und das überflüssige Horn entfernt werden.
Eine Behandlung mit einer Salbe mit "Totem - Meer - Salz" soll Hornhaut geschmeidig halten und die Symptome etwas lindern.

 

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